BRANTEC. Brandmeldeanlagen & Brandmeldezentrale

Brandmeldeanlagen sind für Gebäude besonderer Art und Nutzung, die mit besonderen Risiken behaftet sind, erforderlich. Brände werden so schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt und gemeldet, die Interventionszeit zur Alarmierung, Evakuierung, Rettung und Brandbekämpfung maßgeblich verringert.

Entscheidungsgrundlagen für den Einbau einer Brandmeldeanlage (BMA)

Die Brandmeldeanlage trägt maßgeblich zur betrieblichen Sicherheit bei und kann weitere Überwachungsfunktionen übernehmen. Sie wird daher in Gebäuden mit höheren Risiken bzw. besonderen Schutzbedürfnissen, wie z. B. Hochhäuser, Geschäftshäuser, Versammlungsstätten, Krankenhäuser, Produktionsstätten, Lager mit gefährlichen Stoffen, explosionsgefährdete Räume usw. eingebaut.

Konkrete gesetzliche Forderungen bestehen beispielsweise laut Sonderbauverordnung. Zusätzlich werden Forderungen von der Gewerbeaufsicht, den Berufsgenossenschaften und dem Verband der Sachversicherer erhoben.

Neben der wesentlich verbesserten betrieblichen Sicherheit können durch die Brandmeldeanlage bauliche Schwachstellen kompensiert werden.

Aufbau einer Brandmeldeanlage (BMA)

Die Brandmeldung/-erkennung erfolgt durch

  • manuelle Brandmelder, die von Hand betätigt werden (Druckknopfmelder).
  • automatische Brandmelder, die das Auftreten von Bränden in der Entstehungsphase selbsttätig erkennen und melden (Rauch-, Wärme-, Flammen- oder Sondermelder).

Brandmeldezentrale (BMZ)

Die Brandmeldezentrale wertet die eingehenden Informationen, Alarmmeldungen und Störungen (Drahtbruch, Netzausfall, Sabotage u. a.) aus und steuert als Brandfallsteuerung automatische Löschanlagen sowie weitere optionale Sicherheitseinrichtungen (BSK, Festa etc.) an.

Jede Brandmeldezentrale ist auf das Gebäude individuell abgestimmt und lässt sich hervorragend als Kernstück des gesamten betrieblichen Sicherheitskonzeptes einsetzen.

Mindestanforderungen an eine Brandmeldeanlage (BMA)

  • Rasche und eindeutige Erkennung von Feuer und Rauch bereits in der Entstehungsphase eines Brandes
  • Schnelle Alarmierung und Weitermeldung
  • Funktion auch bei Netzausfall durch Notstrom
  • Technische Maßnahmen zum Ausschluss von Fehlalarmen
    (z.B. intelligente Meldetechnik oder Zweimelder-Abhängigkeit)
  • Sicherung der Funktionsfähigkeit durch regelmäßige Wartung und Instandhaltung gem. VDE 0833
  • Zulassung der Bauteile nach DIN EN und VDS

Übliche Anforderungen und weitere Ausbaumöglichkeiten einer Brandmeldezentrale (BMZ)

  • Alarmierung von Personen im Gefahrenbereich
  • Lokalisierung des Gefahrenortes
  • Alarmierung der Feuerwehr
  • Protokollieren von Meldungen
  • Brandfallsteuerungen wie z. B. Brandschutzklappen, Brandschutztüren, RWA-Anlagen, Löschanlagen
  • Anschluss von FBF, FAT, FIBS, FSD und FSE
  • Abschaltung der Lüftungs-/Klimaanlage
  • Anzeige von betrieblichen Stör- und Zustandsmeldungen
  • Störmeldeaufschaltung auf ständig besetzte Stelle

BRANTEC. Ihre Experten für Brandschutz

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